Liquidität verstehen. Solvenz beherrschen.
Wir haben über Jahre mit Unternehmen gearbeitet, die ihre Finanzkennzahlen nicht wirklich im Griff hatten. Das Ergebnis? Entscheidungen auf Basis von Vermutungen statt Fakten. Unsere Kurse zeigen dir, wie man Cashflows analysiert und echte finanzielle Stabilität aufbaut.
Unser Ansatz zur Finanzanalyse
Wir kombinieren akademische Grundlagen mit praktischen Erfahrungen aus der realen Geschäftswelt. Keine Theorie ohne Anwendung.
Cashflow-Orientierung
Viele konzentrieren sich zu stark auf Gewinn und Verlust. Aber ein profitables Unternehmen kann trotzdem scheitern, wenn der Cashflow nicht stimmt. Wir starten immer mit der Liquiditätsbetrachtung.
Kennzahlen-Kontext
Eine Kennzahl allein sagt wenig aus. Die Current Ratio kann bei 2,5 liegen – gut oder schlecht? Kommt auf die Branche, Zahlungszyklen und Geschäftsmodell an. Wir lehren kontextuelle Analyse.
Prognose-Modellierung
Historische Daten sind wichtig, aber Zukunftssicht ist entscheidend. Unsere Methodik zeigt, wie man realistische Szenarien entwickelt und Liquiditätslücken frühzeitig erkennt.
Was du bei uns lernst
Liquiditätsgrade richtig interpretieren
Die drei Liquiditätsgrade sind nicht nur Formeln. Sie zeigen dir, wie schnell dein Unternehmen auf finanzielle Engpässe reagieren kann. Wir gehen durch reale Bilanzbeispiele und zeigen, welche Werte tatsächlich kritisch sind.
Working Capital Management
Das Betriebskapital ist der Puffer zwischen Erfolg und Insolvenz. Du lernst, wie man Lagerbestände, Forderungen und Verbindlichkeiten so optimiert, dass das Geld im Unternehmen arbeitet – nicht außerhalb.
Verschuldungsgrad und Eigenkapitalquote
Schulden sind nicht per se schlecht. Es kommt darauf an, wie sie strukturiert sind. Wir zeigen dir, wie man die Kapitalstruktur analysiert und bewertet, ob ein Unternehmen überschuldet ist oder noch Finanzierungsspielraum hat.
Kernkompetenzen für Finanzprofis
Bilanzanalyse
Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital im Detail verstehen
Cashflow-Planung
Zukunftsorientierte Liquiditätsprognosen entwickeln und anpassen
Bonitätsbewertung
Kreditwürdigkeit einschätzen und Finanzierungsrisiken identifizieren
Szenarioanalyse
Best-Case, Worst-Case und realistische Szenarien durchspielen
So läuft die Ausbildung ab
Grundlagen schaffen
Wir starten mit den Basics: Bilanzstruktur, GuV-Rechnung, Cashflow-Statement. Du musst verstehen, wie diese drei Elemente zusammenhängen, bevor wir in die Analyse gehen.
Kennzahlen berechnen
Jetzt wird es praktisch. Du arbeitest mit echten Jahresabschlüssen und berechnest Liquiditätsgrade, Eigenkapitalquoten und Verschuldungsgrade. Fehler sind okay – so lernst du am besten.
Interpretation und Kontext
Zahlen sind nur der Anfang. Du lernst, was diese Kennzahlen im Branchenvergleich bedeuten und welche Warnsignale auf finanzielle Schwierigkeiten hindeuten.
Prognose und Planung
Der letzte Schritt ist zukunftsorientiert. Du entwickelst Liquiditätspläne für die nächsten 12 Monate und lernst, wie man auf Abweichungen reagiert.
Warum Liquiditätsplanung kritisch ist
Ich erinnere mich an ein mittelständisches Unternehmen mit solidem Umsatz und guten Margen. Auf dem Papier lief alles bestens. Dann kam eine verzögerte Großzahlung – und plötzlich konnten sie die Lohnkosten nicht mehr decken.
Das Problem? Keine Liquiditätsreserve, keine alternativen Finanzierungsquellen, keine Frühwarnsignale. Solche Situationen sind vermeidbar, wenn man die richtigen Instrumente kennt.
Lernmaterialien durchsehenLiquidität vs. Solvenz – der Unterschied
Diese beiden Begriffe werden oft verwechselt, aber sie beschreiben völlig unterschiedliche finanzielle Zustände.
Liquidität
Kurzfristige Zahlungsfähigkeit. Kann das Unternehmen seine laufenden Rechnungen bezahlen?
- Fokus auf Zahlungsmittel und kurzfristige Forderungen
- Zeitrahmen: 30-90 Tage
- Messung: Liquiditätsgrade 1-3
Der entscheidende Punkt
Ein Unternehmen kann solvent, aber illiquide sein – das bedeutet, es hat genug Vermögen, um langfristig alle Schulden zu decken, aber im Moment nicht genug Bargeld für die nächste Rechnung.
Umgekehrt kann ein Unternehmen liquide, aber insolvent sein – aktuell fließt Geld rein, aber die Gesamtverschuldung übersteigt das Vermögen deutlich.
Beide Situationen sind riskant. Deshalb analysieren wir immer beide Dimensionen zusammen.
Solvenz
Langfristige finanzielle Stabilität. Übersteigt das Vermögen die Schulden?
- Fokus auf Gesamtvermögen und Eigenkapital
- Zeitrahmen: mehrere Jahre
- Messung: Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad
Typische Fehler
Viele schauen nur auf die Liquidität und ignorieren die Verschuldung. Oder sie konzentrieren sich auf Eigenkapital und vergessen, dass nächste Woche Gehälter fällig sind.
Unser Ansatz
Wir betrachten beide Perspektiven gleichzeitig. Du lernst, wie man ein vollständiges Bild der finanziellen Gesundheit entwickelt – kurz- und langfristig.
Ressourcen und Materialien
Zusätzlich zu den Hauptkursen stellen wir dir umfangreiche Materialien zur Verfügung – Vorlagen, Checklisten, Branchenbenchmarks.
Diese Tools sind nicht nur theoretisch. Du kannst sie direkt in deiner täglichen Arbeit einsetzen, ob du als Controller, Berater oder Unternehmer arbeitest.